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Decoupage richtig gemacht

Es ist nicht verwunderlich, warum Decoupage wieder so beliebt ist. Es ist eine wirklich großartige Methode, aus einem vielleicht schon schönen Stück sehr einfach ein richtiges Kunstwerk zu machen. So ziemlich alles lässt sich "decoupagen". Im Grunde handelt es sich hier darum, ein Motiv auf eine Oberfläche zu kleben.

Decoupage leicht gemacht


Wenn Du nach einer Möglichkeit suchst, Dein nächstes Projekt zum wahren Hingucker zu machen, dann such Dir ein schönes Papier aus und erwecke Dein Stück zu ganz neuem Leben. Egal, ob Du erfahren bist oder gerade erst mit Deiner kreativen Reise beginnst: Decoupage ist eine unterhaltsame und einfache Möglichkeit Deiner Kreation Persönlichkeit zu verleihen.


Die Wahl des Decoupage-Papiers


Du kannst im Grunde jedes Papier zum Verzieren Deines Projekts verwenden. Eine günstige Variante ist die klassische Papierserviette - verwende hier nur die oberste Lage. Wichtig ist im Grunde nur, ob die Farbe durch die Feuchtigkeit des Klebers nicht verschmiert, ob die Papierqualität eine möglichst faltenfreie und dauerhafte Fixierung ermöglicht.


Es eignen sich Geschenkpapiere, Reispapiere, Servietten, Tapeten und selbstverständlich die Spezial-Decoupage-Papiere von ReDesign with Prima und Posh Chalk. Diese Papiere - ob Tissue-Papers, Rice-Papers oder Fiber-Papers - sind besonders anwenderfreundlich, weil sie eine spezielle Gewebestruktur haben. So kann man sogar die wirklich dünnen Reispapiere faltenfrei kleben. Tissue-Papers und Fiber-Papers haben eine dickere Struktur und lassen sich wie fast wie Fliestapeten aufkleben, sind dabei aber noch transparent.


Unsere Decoupage-Papiere sind in 3 Größen erhältlich:

  • 29,2 x 41,3 cm für kleinere Projekte oder Flächen in der besonderen Reispapier-Qualität

  • 48,26 x 76,2cm Tissue Papers für mittlere Projekte in der reißfesten Gewebestruktur, die besonders anwenderfreundlich sind. Kein Reißen, keine Falten, keine Blasenbildung.

  • 84,07 x 59,4 cm (A1-Format) für große Flächen

Das Handling dieser Spezialpapiere ist so viel einfacher als mit anderen Decoupage-Papieren. Sie sind stabil, die Farben verwischen nicht, wenn es durch den Kleber feucht wird und sie lassen sich während des Klebens noch vorsichtig anheben, um Unebenheiten auszugleichen.


Die Papiere kommen gefaltet in einer Klarsichthülle. Die Knickfalten sind kein Problem. Du kannst sie entweder mit einem kühlen bis lauwarmen Bügeleisen einfach wegbügeln oder sie beim Aufkleben etwas straffen und die Knickfalten mit dem Pinsel, der flachen Hand oder einer zusammengeknüllten Frischhaltefolie glattstreichen.


Die Oberflächen der Decoupage-Papiere sind nicht versiegelt (gewachst), somit kannst Du mit allen Medien darüber arbeiten: Farbe, Transfers, Stempel, Pasten, Decklacke.



Decoupage-Papiere kleben


Bevor Du das Decoupage-Motiv aufklebst, denke daran, dass die Farbe des Untergrunds den Gesamteindruck des Motivs beeinflussen wird. Die Papiere werden durch das Kleben noch transparenter als Du sie in Händen hältst. Das ist eine wunderbare Eigenschaft, weil Du dadurch die Wirkung selbst in der Hand hast. Wichtig ist, dass Untergründe - gestrichen oder Naturholz - trocken, fettfrei und staubfrei sind.


Einzelne ausgeschnittene Motive versetzt aufzukleben ist absolut kein Problem. Streiche die Oberfläche mit etwas Decoupage-Kleber ein, lege das Motiv auf und streiche noch mal mit dem Kleber darüber. Natürlich kannst Du so auch Motive überlappend aufkleben.


Wenn Du einen kompletten Teil Deines Projektes mit Decoupage-Papier "verkleiden" möchtest - zum Beispiel den Boden einer Schublade und das Papierformat groß genug ist - dann gibt es zwei Methoden, dies zu tun: Einerseits kannst Du das Papier mit dem Decoupage-Kleber auf der gesamten Fläche fixieren und es an den Kanten mit einem scharfen Bastelmesser abschneiden. Mit wirklich scharfen Klingen erhältst Du eine bündige Kante. Oder Du misst die Fläche aus, schneidest das Papier passend zu und klebst es rein.


Eine plane Oberfläche zu verzieren, geht noch einfacher: Klebe das Motiv auf, knicke das überstehende Papier über die Kante und schleife mit einem Schleifpapier entlang der Kante. Wichtig - schleife nur in eine Richtung (von oben nach unten bzw. von innen nach außen).


Viele Upcycling-Möbelprojekte haben ein zentrales Decoupage-Motiv in der Mitte, das mit Farbeverläufen in den Rest des Projekts integriert wird. Das ist eine kunstvolle Methode, um den Eindruck zu erwecken, dass das Motiv Teil des gesamten Designs ist. Wenn Du Dich für diese Methode entscheidest, solltest Du vermeiden, das Papier in geraden Linien zu schneiden. Das Auge wird von geraden Linien angezogen und wird die Schnittkante erkennen. Hier empfiehlt sich, das Papier zu reißen, das macht die Kanten uneben und organisch. Um das Reißen zu vereinfachen, ziehe mit einem nassen Pinsel eine "Reißlinie" dort, wo das Motiv enden soll und reiße das überschüssige Papier vorsichtig ab. Tupfe passende Farben über die "Abrisskanten" des Papiers, um die Übergänge verschwinden zu lassen. Um ehrlich zu sein, dieser Vorgang braucht etwas Übung und Zeit.


Beim Kleben von Gesamtmotiven auf große Flächen rate ich Dir in Abschnitten zu arbeiten: Arbeite von oben links nach oben rechts (wenn Du Rechtshänderin bist). Trage den Kleber auf einen Teil der Oberfläche auf, lege das Motiv an die geplante Stelle an und streiche behutsam mit den Fingern oder der Handfläche über das Motiv. Arbeite Dich so weiter bis zum Ende des Motivs.


Qualitativ hochwertige Decoupage-Papiere sind absolut einfach anzuwenden, da es ihre reißfeste Gewebestruktur erlaubt, für Korrekturen das Papier wieder abzuheben und es einfach mit dem Pinsel oder der Hand flach zu streifen ohne Blasen oder Falten im Ergebnis zu haben. Da es ein Gewebe ist, drückt sich der Kleber etwas durch, was kein Problem ist, da sowieso noch einmal mit dem Kleber darüber gegangen wird. Grundsätzlich hast Du immer genügend Zeit, das anhaftende Papier wieder leicht anzuheben, ein wenig zu straffen und möglichst plan aufzubringen.

Dennoch hat auch das Grenzen: Wenn der Decoupage-Kleber zu trocknen beginnt und Du dann noch zu oft mit einem Pinsel darüberstreichst, kann es passieren, dass sich die Gewebefasern lösen und zu kleinen Wuzerl zusammenrollen.



Als Ergänzung kannst Du im Video rechts sehen, wie Du ein großes Decoupage Reispapier von ReDesign anbringst. Hier sieht man die tolle Qualität dieser Reispapiere.


Du wirst das relativ schnell ins Gefühl bekommen. Solltest Du noch keine Erfahrung besonders mit dünnen Decoupage-Papieren haben, such Dir zu Beginn eine etwas kleinere und ganz ebene Klebefläche. Denn wenn das Papier mal aufgeklebt ist, kannst Du es nur mehr wegschleifen.


Am Ende sollte das gesamte Decoupage-Motiv nochmal mit dem Decoupage-Kleber überstreichen, um es endgültig zu fixieren und gleichzeitig zu versiegeln.


Zusätzliche Versiegelung


Solltest Du eine stark beanspruchte Oberfläche, wie eine Tischplatte oder Oberflächen, die mit relativ viel Wasser in Kontakt kommen mit Decoupage verschönern, ist es empfehlenswert einen zusätzlichen Auftrag mit FUSION Tough Coat zu machen.





Decoupage macht so viel Spaß - Möbel werden sehr einfach zu wahren Kunstobjekten oder Deko-Objekte wie Vasen, Lampenschirme, Schmuckkästchen, Geschenkboxen und alles, was Dir so in die Finger fällt, sind im Nu schöner als neu gekauft.


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